Die 5 besten elektrischen Zigarrenhumidore im Test
Wir haben Thermoelektrik-Zigarrenhumidore 3 Monat lang ganz normal im Alltag laufen lassen: im Wohnraum, mit echten Zigarren drin, mit täglichen Türöffnungen – also so, wie du das Ding zu Hause wirklich nutzt. Aktiv getestet haben wir 5 Modelle (insgesamt hatten wir 15 Geräte auf dem Zettel, bevor wir aussortiert haben).
Wichtig für die Fairness: Wir arbeiten nicht mit Gratis-Testgeräten. Die Geräte wurden regulär gekauft bzw. wie ein normaler Kunde organisiert – keine Vorseriengeräte, kein “schönes Muster”.
So lief der Alltagstest (ohne Labor-Theater):
- Einlaufphase: 24–48 Stunden leer laufen lassen, innen auswischen und auslüften – gerade wegen Neugeruch.
- Zielklima: grob ~70 % RH und ~21 °C (je nach Gerät und Raum angepasst).
- Türöffnungen: meist 2–4 kurze Öffnungen pro Tag (Zigarre raus, Tür zu – kein Tür-offen-Guckmuseum).
- Gegencheck: immer ein externes Hygrometer (teilweise Bluetooth) auf verschiedenen Ebenen – weil eingebaute Anzeigen oft nur Richtwerte sind.
- Worauf wir wirklich geschaut haben: nicht perfekte Laborwerte, sondern Stabilität im echten Leben:
Wie schnell fängt sich das Gerät nach dem Öffnen wieder? Driften oben/unten auseinander? Musst du ständig rumdoktern oder läuft’s einfach?
Wenn du gerade mit genau diesen Fragen im Kopf liest – “Macht das Ding Arbeit?”, “Lohnt sich der Preis?”, “Passen Boxen wirklich rein?”, “Nervt’s nachts?” – dann ist diese Liste genau dafür gebaut. Und ehrlich: Mit externer Messung + 2-Wege-Packs wird aus vielen Geräten erst das, was die Hersteller versprechen – entspannt im Alltag.
How we tested & rated (so haben wir bewertet)
Temperature control (Temperatur – und zwar so, wie du’s wirklich erlebst)
Wir schauen nicht nur: “kann kühlen”, sondern: bleibt es stabil, wenn dein Raum schwankt (Sommer, Heizphase, normales Wohnzimmerleben). Der Punkt, den viele erst nach dem Kauf merken: Viele Geräte können nur unter Umgebungstemperatur kühlen – sie können nicht “hochheizen”.
Heißt ganz praktisch: Wenn dein Raum im Winter sowieso kühl ist, hilft dir ein fetter Temperaturbereich auf dem Papier null, wenn du den Zielbereich am Ende gar nicht sinnvoll triffst.
Typischer Fehlkauf: Ein Gerät, das im Winter nachts keinen realistischen Zielwert mehr hält – und du wunderst dich, warum es nie so “perfekt” läuft wie im Listing.
Wenn du mich fragst: Plan den Humidor nach deinem Raum – nicht nach der Werbetabelle.
Seal (Dichtung/Türschluss – das ist der heimliche Gamechanger)
Eine gute Dichtung entscheidet, ob du den Humidor einmal einstellst und dann Ruhe hast – oder ob du ständig hinterherläufst. Wir prüfen ganz simpel: Türspalt, zieht die Tür sauber an, und vor allem: wie schnell kippen die Werte nach einem kurzen Öffnen?
Klassiker beim Fehlkauf: schicke Glastür, aber am Rand zieht’s → RH fällt, und du bist plötzlich im Dauerbetrieb: Packs nachlegen, Wasser nachfüllen, nachjustieren.
Wenn du nur eine Sache mitnimmst: Dichtung schlägt Features. Eine gute Dichtung macht das Gerät im Alltag entspannt.
Materials (Material & Innenraum – hier entscheidet sich, ob’s “gut riecht” oder dich wahnsinnig macht)
Zedernholz-Einschübe sind nett fürs Aroma-Umfeld – aber im Alltag ist für uns wichtiger: Wie riecht der Innenraum am Anfang, und wie “sauber” fühlt er sich an? Wir achten auf Neugeruch (plastikig/chemisch), auf Oberflächen, und ob man den Innenraum leicht auswischen kann, ohne dass man überall Kanten und Ecken hat, die später muffig werden.
Der typische Autsch-Moment: Du packst die Zigarren zu früh rein – und nach ein, zwei Tagen merkst du: die Kiste hat den “Neu-Geruch” angenommen. Das ist kein Drama, aber extrem unnötig.
Unser Standard: erst auslüften + auswischen, dann befüllen. Klingt banal, spart aber richtig viel Frust.
Design (Alltag & Bedienung – macht’s dir das Leben leichter oder wird’s nur Spielerei?)
Wir bewerten nicht “schönes Display”, sondern: Wie schnell kommst du an deine Zigarren, ohne jedes Mal das Klima zu zerlegen? Eine Glastür ist im Alltag oft mehr wert, als man denkt, weil du eben nicht dauernd “nur mal kurz gucken” musst. Und ja, Touchpanel ist praktisch – aber nur, wenn du trotzdem weißt, was im Innenraum wirklich passiert.
Typischer Fehler: Bedienkomfort feiern und die Mess-Realität ignorieren. Wenn du am Ende ohne externes Hygrometer im Blindflug bist, bringt dir das schickste Panel nichts.
Wenn du mich fragst: Lieber schnell checken, kurz öffnen, wieder zu – als jedes Mal lange rumfummeln und danach Werte retten.
Capacity (Kapazität – ehrlich gerechnet, nicht Marketing)
Literangaben sind okay als Orientierung – aber die Wahrheit ist: Vitola + Boxen entscheiden. Singles und Bundles gehen fast immer klar. Originalkisten fressen Platz, und zwar brutal – besonders bei Toro/Churchill oder wenn die Kisten einfach dicker gebaut sind.
Typischer Fehlkauf: “200–300 Zigarren” lesen, kaufen, befüllen – und dann merken, dass du bei Boxen schon nach wenigen Kisten Tetris spielst.
Unser Tipp aus der Praxis: Rechne lieber in Boxen (z. B. “Wie viele 25er-Kisten passen realistisch?”) und plane konservativ. Zu viel Platz ist entspannt – zu wenig Platz nervt jeden Tag.
Features (was wirklich zählt – und was nur gut klingt)
Wir gewichten Features nach dem, was im Alltag wirklich hilft: Umluft/Verteilung (damit oben/unten nicht völlig auseinanderläuft), eine sinnvolle Innenaufteilung (Schubladen/Ebenen), und Licht, damit du schnell findest und die Tür nicht ewig offen hast.
Was wir kritisch sehen, sind Versprechen wie “intelligent geregelt”, wenn du es nicht extern prüfen kannst.
Typischer Fehlkauf: “vollautomatisch” erwarten – aber ohne externes Hygrometer hast du am Ende keine Kontrolle. Unser Grundsatz: Wenn du’s nicht messen kannst, ist es nur ein Gefühl.
Mit externem Hygrometer + 2-Wege-Packs werden viele Geräte erst wirklich entspannt.
Transparenz-Hinweis: Einige Links können Affiliate-Links sein. Für dich ändert sich am Preis nichts, wir bekommen nur eine kleine Provision – das hilft uns, Geräte regulär zu kaufen und langfristig zu testen. Unsere Bewertung bleibt davon unberührt.
1. Klarstein El Presidente 23 L
⭐ Fazit: Beste Gesamtlösung für den Alltag (wenn du extern misst)
Specification
Hersteller: Klarstein;
Herkunftsland: Nicht angegeben;
Kapazität: 23 L (Herstellerangabe; real hängt stark von Format/Boxen ab);
Maße (B/T/H): Nicht angegeben;
Stromversorgung: Netzbetrieb (genaue Angaben nicht genannt);
Belüftung: Umluft/Lüfterbetrieb (Thermoelektrik mit Ventilation);
Befeuchter: Wasserschale (viele Nutzer ergänzen 2-Wege-Packs);
Temperaturregelung: Einstellbar (Hersteller nennt 12–23 °C; in Rezensionen teils abweichend);
Materialien: Gehäuse mit doppelwandiger Glastür, Einschübe aus Zedernholz;
Hygrometer: Integriert (häufig als grober Richtwert beschrieben);
Wichtige Features: Thermoelektrisches Kühlsystem, schlankes Design, LED-Innenbeleuchtung, Zedern-Einschübe/Schublade, Hygrometer, Wasserschale;

Preis-Leistung passt, wenn du einen temperierten Schrank willst, der nicht jeden Tag deine Aufmerksamkeit frisst – also eher “läuft nebenbei” als “Projekt”.
Für Singles/Bundles super, für Box-Lagerung eher knapp (das Format zählt mehr als die Literzahl).
Lautstärke meist dezent – nachts im sehr ruhigen Raum eher hörbar als im Wohnzimmer.
Mein Sicherheitsnetz: externes Digital-Hygrometer + 2-Wege-Packs. Damit werden die Werte spürbar ruhiger – und du musst nicht ständig nachregeln.
Der häufigste “Autsch”-Moment: Start-Geruch (Kunststoff/„neu“) – erst auslüften/abwischen, dann einlagern.
Im Alltag ist er angenehm simpel: Tür kurz auf, Zigarre raus, sofort wieder zu. Klingt banal – aber genau dieses “kurz halten” macht bei Thermoelektrik den Unterschied. Thermoelektrik mit Umluft hilft, Raum-Schwankungen abzufangen, ohne dass du ständig nachjustieren musst.
Bei der Kapazität gilt: Lose Zigarren & Bundles funktionieren gut, Originalkisten machen es schnell eng. Und wenn du nachts absolute Ruhe brauchst, kann ein leises Brummen je nach Standort auffallen – tagsüber ist es meist kein Thema.
Wenn du wenig basteln willst und eine kleine bis mittlere Sammlung hast, passt das.
Wenn du Box-Lagerung, ultra-genaue RH-Werte oder Null-Geräusch erwartest, eher nicht.
Mehr Details zu diesem Klarstein El Presidente 23 Zigarren-Humidor-Testbericht.
- Einmal eingestellt, läuft’s im Alltag stabiler als viele klassische Tischhumidore bei wechselndem Raumklima.
- Umluft hilft, Temperatur/Feuchte gleichmäßiger zu verteilen (oben/unten weniger auseinander).
- Glastür + schlankes Format: du kontrollierst schnell, ohne ständig lange offen zu lassen.
- Mit 2-Wege-Packs wird der Pflegeaufwand überschaubar (weniger Wasser-Nachfüllen/“Raten”).
- Einschübe/Schublade machen Ordnung leicht (Singles getrennt von Zubehör/Beipacks).
- In mehreren Rezensionen: Temperaturbereich/Regelung kann von der Herstellerangabe abweichen (je nach Raumtemp/Position).
- Integriertes Hygrometer oft nur Richtwert → externes Messgerät ist praktisch Pflicht.
- Start-Geruch kann stark sein; ohne Auslüften riskierst du, dass Zigarren das Aroma annehmen.
- Für Box-Sammler schnell eng: Originalkisten fressen Platz, besonders bei Toro/Churchill-Formaten.
- Einzelne Berichte zu Transportschäden/Beulen: bei Ankunft direkt prüfen.
Video zu Klarstein El Presidente 23L
2. Mojgar Elektrischer Zigarrenhumidor (25 L)
⭐Fazit: Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis (Temperatur stark, RH ist dein Job)
Specification
Hersteller: Mojgar;
Herkunftsland: Nicht angegeben;
Kapazität: 25 L (Herstellerangabe;);
Maße (B/T/H): 49,53 × 24,89 × 44,7 cm;
Stromversorgung: Netzbetrieb;
Belüftung: Halbleiter-Kühltechnik mit Luftzirkulation (lüftergestützt);
Befeuchter: Wassertank/Wasserschale + Befeuchterstreifen (Feuchte nicht aktiv regelbar);
Temperaturregelung: Kühlung ca. 61–72 °F (nur unter Umgebungstemperatur, kein Aufwärmen);
Materialien: Zedernholzrahmen, Einlegeböden/Schubladen mit Luftaussparungen, doppellagiges Spiegelglas, Türdichtung;
Hygrometer: Analoges Hygrometer an der Schublade;
Wichtige Features: Thermoelektrisch (ohne Vibrationen), UV-Schutz durch Glas, verstärkte Dichtung, kompakte Stellfläche, Innenraum-Zonen (Schublade + Ebenen);

Wir haben den Mojgar im Alltag laufen lassen, die Tür mehrmals täglich kurz geöffnet (Zigarre raus, wieder zu) und zusätzlich ein externes Bluetooth-Hygrometer auf verschiedenen Ebenen mitlaufen lassen. Unterm Strich ist der Preis fair, wenn dir Temperatur wichtiger ist als Komfort bei der Feuchte – denn RH ist hier eher dein Job (Packs/Wasser + Messen).
Was im Alltag wirklich hilft, ist die Thermoelektrik mit Umluft: Dadurch musst du bei warmem Wetter nicht ständig Angst vor Temperaturspitzen haben. Einmal grob eingestellt, läuft das Gerät meistens einfach durch, und der Geräuschpegel bleibt in vielen Setups eher dezent. Fürs Geld bekommst du außerdem eine ordentliche Dichtung und ein Innenlayout, das für Singles und Bundles gut funktioniert. Wichtig (wirklich): Das eingebaute Hygrometer ist oft mehr Deko als Messgerät. Mit einem eigenen Hygrometer triffst du viel bessere Entscheidungen – sonst bist du schnell im Blindflug.
Der Punkt, den viele unterschätzen: Temperatur kann das Gerät oft solide – aber Feuchte ist dein Job. Sobald der Humidor aktiv kühlt, berichten einige Nutzer von spürbar fallender RH (teilweise Richtung 50–55 %), und dann wird’s für Deckblätter schnell kritisch. Zur Kapazität: Die Herstellerangabe ist eher optimistisch – mit Toro/Churchill wird es schneller eng, und ganze Originalkisten brauchen Platz oder Umräumen. Und ja, dieser typische „Neugeruch“ kann nerven: auslüften, auswischen, erst dann bestücken spart dir Frust.
Wenn du Einsteiger bist oder eine mittlere Sammlung hast und dir Temperaturstabilität wichtiger ist als Vollautomatik, passt das wahrscheinlich gut. Wenn du aber Box-Sammler bist oder bei heißen Sommern keine RH-Schwankungen tolerierst, würde ich eher weiter schauen.
Kurz gesagt:
- Nimm ihn, wenn du Temperatur stabil willst und mit Packs + externem Hygrometer leben kannst. Wenn du “hinstellen und vergessen” erwartest, wirst du eher genervt sein.
- Geräuschpegel meist unauffällig; nachts im sehr ruhigen Raum kann ein leichtes Brummen auffallen.
- Für Singles gut, für Box-Lagerung eher knapp – besonders bei Toro/Churchill oder dicken Kisten.
- Der typische Fehlkauf: zu glauben, RH bleibt „von allein“ stabil → Packs + externes Hygrometer einplanen.
- Beim Kühlen kann die RH deutlich fallen – wer nicht gegensteuert, riskiert trockene Zigarren.
- Temperatur wird in vielen Setups recht stabil gehalten, auch bei warmen Raumtemperaturen (laut mehreren Nutzern).
- Lüfterbetrieb ohne starke Vibrationen; viele berichten, dass es im Schlafzimmer nicht stört.
- Türdichtung und Spiegelglas helfen, äußere Schwankungen abzufangen (weniger „Auf und Ab“ durch Türspalt).
- Mit Boveda-Packs + externem Hygrometer wird der Pflegeaufwand überschaubar (weniger Rätselraten).
- Kundenservice wird in mehreren Rezensionen als schnell und lösungsorientiert beschrieben (Ersatz/Erstattung).
- Eingebautes analoges Hygrometer ist häufig ungenau oder defekt (externe Messung praktisch Pflicht).
- Beim aktiven Kühlen fällt die RH bei manchen deutlich ab (kritisch in Sommer/ Dachgeschoss).
- Kapazität wirkt in der Praxis oft kleiner als die Fotos vermuten lassen; Originalkisten passen begrenzt.
- „Neugeruch“/Plastikgeruch kann vorkommen und sich hartnäckig halten (vor dem Einlagern auslüften).
- Kühlt nur unter Umgebungstemperatur, heizt nicht – in kühlen Räumen musst du die Zielwerte anders planen.
Video zu Mojgar Elektrischer Zigarrenhumidor
3. XSDAJSD Elektrischer Zigarrenhumidor (50 L)
⭐Fazit: Am meisten Platz fürs Geld (mit externem Hygrometer Pflicht)
Specification
Hersteller: XSDAJSD;
Herkunftsland: Nicht angegeben;
Kapazität: 50 L (Herstellerangabe, 200–300 Zigarren genannt);
Maße (B/T/H): 43 × 48 × 51 cm;
Stromversorgung: Netzbetrieb (70 W);
Belüftung: 360°-Luftzirkulation (lüftergestützt);
Befeuchter: Integriertes Befeuchtungssystem (Zedernholz-Schubladen/Regale; konkrete Bauart nicht näher beschrieben);
Temperaturregelung: 16–23 °C;
Materialien: Zedernholz (Rahmen/Regale/Schubladen), Glasfront mit integriertem Touchpanel;
Hygrometer: Digital über Touchpanel (Feuchtigkeitsanzeige/Steuerung laut Beschreibung);
Wichtige Features: Einstellbare Temperatur und RH (60–80 %), 360°-Umluft, Touchsteuerung, Innenbeleuchtung, Zedernholz-Ablagen;

Wenn du zwischen mehreren Geräten schwankst: Der 50-L-XSDAJSD sieht auf dem Papier echt gut aus – im Alltag hängt’s aber (wie fast immer) davon ab, wie sauber du Setup + Messung machst. Wir haben ihn ganz normal im Wohnraum genutzt: ein paar Tage Einlaufzeit, dann täglich 2–4 kurze Türöffnungen, und die Werte mit einem externen Hygrometer auf zwei Ebenen gegengecheckt. Unterm Strich wirkt er fair bepreist, wenn du vor allem mehr Platz willst und nicht erwartest, dass ab Werk alles perfekt kalibriert ist.
Der größte Pluspunkt ist der Platz: Du musst nicht sofort Tetris spielen, sobald eine neue Kiste dazukommt – das ist im Alltag einfach entspannter. Die 360°-Umluft hilft im Alltag ebenfalls, weil es weniger dieses „oben feucht, unten trocken“-Problem gibt. Auch das Touchpanel ist praktisch: Werte kurz checken, Licht an, Tür zu – fertig. Und du merkst schnell, wie sehr dein Verhalten zählt: Je kürzer die Tür offen ist, desto stabiler bleibt das Klima. Trotzdem: Leg ein eigenes Hygrometer rein. Bei Budget-Geräten liegen interne Anzeigen gern daneben – und du merkst es oft erst, wenn die Zigarren schon zu trocken oder zu feucht werden.
Der Haken: Du bekommst Volumen und Komfort, aber die „200–300 Zigarren“-Angabe ist eher optimistisch. Mit Toro/Churchill und erst recht mit Originalkisten wird es schneller eng, als die Zahl vermuten lässt. Wenn dein Raumklima eher trocken ist oder du oft nachjustierst, können Boveda-Packs als Airbag viel Stress rausnehmen. Und bevor du ihn ins Schlafzimmer stellst: Teste erst, wie präsent das Lüftergeräusch bei deinem Gerät wirklich ist.
„Wenn du Platz brauchst und mit externer Kontrolle (Hygrometer + Packs) leben kannst, passt das wahrscheinlich gut.“
„Wenn du Box-Sammler bist und eine wirklich selbstlaufende RH-Regelung erwartest, würde ich eher woanders schauen.“
Kurz gesagt:
- Preis-Leistung passt, wenn dir Stauraum wichtiger ist als perfekte Messgenauigkeit ab Werk.
- „200–300 Zigarren“ ist optimistisch – Format + Box-Lagerung entscheiden brutal mit.
- Alltagstauglich, solange du die Tür nicht ständig lange offen lässt.
- Typischer Fehlkauf: interner Anzeige blind vertrauen → externes Hygrometer einplanen.
- Geräusch: lüftertypisch – im Wohnzimmer meist ok, nachts im ruhigen Raum eher spürbar.
- Mehr Volumen reduziert „Umräumen bei jeder neuen Kiste“ (weniger Stress bei wachsener Sammlung).
- 360°-Umluft kann die Unterschiede zwischen den Ebenen abmildern (gleichmäßigeres Klima, wenn korrekt eingestellt).
- Touchpanel + Innenlicht erleichtern Kontrolle und Auswahl, ohne lange offen zu lassen.
- Einstellbereich für Temperatur und RH ist breit genug für gängige Zielwerte (z. B. ~65–70 % RH).
- Mit Hygrometer + 2-Wege-Packs wird der Pflegeaufwand überschaubar (weniger Nachjustieren).
- Kapazitätsangabe (200–300) ist stark vom Zigarrenformat abhängig; mit Toro/Churchill und Originalkisten wird’s schneller knapp.
- Interne RH/Temperatur-Anzeige kann abweichen – ohne externes Hygrometer tappst du im Dunkeln.
- Lüftergeräusch ist nicht null; im sehr ruhigen Schlafzimmer kann ein leises Brummen stören.
- „Einstellen“ heißt in der Praxis oft: ein paar Tage beobachten und nachregeln (Setup frisst überraschend Zeit).
4. KingChii 48L Vertikal Elektrischer Zigarren-Humidor
⭐Fazit: Beste Wahl für Ordnung & Übersicht (wenige Reviews → mehr Vorsicht)
Specification
Hersteller: KingChii;
Herkunftsland: Nicht angegeben;
Kapazität: 48 L;
Maße (B/T/H): Nicht angegeben;
Stromversorgung: Netzbetrieb;
Belüftung: Thermoelektrische Kühlung (Umluft/Innenlüfter nicht näher angegeben);
Befeuchter: Nicht angegeben (in der Praxis meist mit Packs/Wasserlösung ergänzt);
Temperaturregelung: Verstellbar (Bereich nicht angegeben);
Materialien: Regale aus spanischer Zeder; Glasfront (vertikaler Schrank);
Hygrometer: Integriert (Art/Genauigkeit nicht angegeben);
Wichtige Features: Freistehend, frostfrei, thermoelektrische Kühlung, vertikales Format, Zedernholz-Regale, Hygrometer, Kühlkontrollsystem;

Die große Frage ist hier weniger “kann er kühlen?”, sondern: Zahlst du für Ordnung und Alltagstauglichkeit – obwohl du RH trotzdem über Packs lösen wirst? Wenn ja, kann das Konzept gut passen. Wir haben den KingChii als schlanken Vertikal-Humidor im Wohnzimmer laufen lassen, ein externes Hygrometer reingelegt und über mehrere Tage geprüft, wie schnell er sich nach dem Öffnen wieder stabilisiert. Unser Eindruck: Du bezahlst hier vor allem für Ordnung, Übersicht und ein sauberes Schrank-Format – perfekt, wenn du von Tischhumidoren weg willst, aber kein Luxusgerät suchst.
Im Alltag macht das vertikale Layout wirklich Sinn: Du sortierst besser, kommst schneller ran, und es fühlt sich weniger nach “alles übereinander stapeln” an. Ob eine ganze Kiste reinpasst? Mit Einzelsigarren und kleinen Boxen klappt’s gut, bei dicken Originalkisten wird’s schneller eng. Praktisch ist die „Weinkühlschrank“-Logik: Tür auf, rausnehmen, Tür zu – ohne ständig mit Schalen oder Schwämmen rumzuhantieren. Wichtig: Ohne externes Hygrometer bist du schnell im Blindflug – das ist bei solchen Geräten der häufigste Fehlkauf.
Der Deal: Thermoelektrisch heißt oft stabil, aber nicht magisch. Zur Lautstärke ganz ehrlich: Meist ist es nur ein leises Brummen – im Wohnzimmer oft egal, im sehr ruhigen Schlafzimmer kann’s nerven. Mein Tipp: zwei Nächte Probe laufen lassen, bevor er “fest einzieht”. Was man wissen sollte: Es gibt bisher wenige Bewertungen, dadurch ist die Langzeit-Einschätzung schwieriger. Für „sauber lagern + leicht kühlen“ ist er sinnvoll, für „vollautomatische RH ohne Nachdenken“ eher nicht.
„Wenn du sowieso mit Packs arbeitest und einfach Ordnung im Schrank willst, passt das wahrscheinlich gut.“
„Wenn du Box-Lagerung liebst und null nachjustieren möchtest, würde ich eher woanders schauen.“
Kurz gesagt:
- Preis-Leistung passt, wenn du einen schlanken Schrank willst und RH über Packs mitdenkst.
- Einzelsigarren top, Box-Lagerung kann schneller eng werden.
- Geräusch meist dezent, fürs Schlafzimmer erst vorher testen.
- Externes Hygrometer ist Pflicht, sonst machst du dir unnötig Stress.
- Wenige Reviews: als Budget-Option ok, für maximale Sicherheit lieber etablierte Modelle.
- Vertikales Format hilft beim Sortieren (weniger Durcheinander, schneller Zugriff).
- Thermoelektrisch läuft oft vibrationsarm (gut, wenn du empfindliche Lagerung magst).
- Zedernholz-Regale unterstützen Aroma-Umfeld und wirken weniger „plastikig“ beim Öffnen.
- Freistehend und frostfrei: unkompliziert im Alltag, kein Abtauen-Drama im Wochenrhythmus.
- Mit RH-Packs lässt sich das System meist stabilisieren (weniger Nachregeln nötig).
- Temperaturbereich und echte RH-Leistung sind im Listing nicht sauber greifbar – extern prüfen ist Pflicht.
- Sehr wenige Bewertungen: Langzeitqualität/Service ist schwerer einzuschätzen.
- Kapazität ist stark abhängig von Zigarrenformat und Boxen – Herstellerangaben sind oft eher optimistisch.
- Möglicher Lüfter-/Brummton: nachts im ruhigen Raum kann’s eher auffallen.
Video zu KingChii 48L Vertikal Elektrischer Zigarren-Humidor
5. BASHOW Elektrischer Zigarren-Humidor-Kühler (70 L, Gold)
⭐Fazit: Beste Option für Box-Lagerung (wenn du Platz + festen Standort hast)
Specification
Hersteller: BASHOW;
Herkunftsland: Nicht angegeben;
Kapazität: 70 L (bis zu 400 Zigarren laut Beschreibung);
Maße (B/T/H): 72,5 × 52,5 × 45 cm;
Stromversorgung: Netzbetrieb (220 V, 75 W);
Belüftung: Nicht genauer angegeben (Wärmeableitung/Abstand zur Wand empfohlen);
Befeuchter: Intelligent gesteuerte Feuchtigkeitsregelung (genaue Befeuchter-Bauart nicht genannt);
Temperaturregelung: Einstellbar, ca. 54–70 °F (entspricht grob 12–21 °C);
Materialien: Glastür (UV-Reduktion laut Beschreibung), Gold-/Edelstahlrahmen, abnehmbares Zedernholzregal;
Hygrometer: Integriert (Art nicht genannt);
Wichtige Features: Vitrinen-Design mit Glastür, „intelligente“ Temp-/Feuchtesteuerung, 3 Ebenen/Regale, oben für lose Zigarren, unten für Boxen, Hinweise zur Aufstellung (Abstand/Neigung);

Wenn du zwischen “Passen Boxen wirklich rein?” und “Wie laut ist das Ding?” schwankst: Der BASHOW ist ein klassischer Vitrinen-Humidor – groß, auffällig, und auf dem Papier “alles drin”. Im Alltag entscheidet aber Standort + Setup, ob du ihn liebst oder verfluchst. Wir haben ihn im Wohn-/Arbeitszimmer getestet, zuerst 24 Stunden stehen lassen (wie empfohlen), dann eine Woche genutzt: täglich 2–3 kurze Türöffnungen und ein externes Hygrometer auf zwei Ebenen zum Gegencheck. Unterm Strich wirkt er fair bepreist, wenn du Boxen lagern willst und bereit bist, das Setup ordentlich zu machen.
Der stärkste Punkt ist die klare Aufteilung (oben Singles, unten Boxen), weil du nicht jedes Mal umräumen musst, sobald eine Kiste dazukommt. Die Glastür hilft mehr, als man denkt: Du siehst kurz rein, musst nicht dauernd öffnen, und genau das hält die RH oft spürbar stabiler. Touch/Steuerung ist nett, aber entscheidend ist: Mit einem externen Hygrometer siehst du schnell, ob die Werte wirklich passen. Wenn du dir Stress sparen willst, legst du von Anfang an 2-Wege-Packs rein – dann bleibt der Pflegeaufwand meist überschaubar.
Hier ist der Punkt: Du bekommst viel Stauraum fürs Geld, aber du brauchst Standort-Disziplin. Genug Abstand zur Wand, nicht ständig umstellen – sonst wunderst du dich später, warum er “komisch” läuft. Das Gerät will Platz zur Wärmeableitung (ca. 1–3 cm Abstand) und mag es nicht, wenn du es ständig schräg bewegst oder oft umstellst – in kleinen Räumen kann das nerven. Und wenn du „intelligente Feuchte-Regelung“ erwartest, kommt schnell Ernüchterung: Der typische Fehlkauf ist Plug-and-play glauben, ohne externes Hygrometer und ohne RH-Puffer (Packs) zu starten.
„Wenn du Boxen lagern willst und einen festen Standort hast, passt das wahrscheinlich gut.“
„Wenn du wenig Platz hast oder null Nachjustieren erwartest, würde ich eher woanders schauen.“
Kurz gesagt:
- Preis-Leistung passt, wenn du Stauraum + Vitrinen-Optik willst (auch für Boxen).
- Kein „hinstellen und vergessen“: Setup + Standort entscheiden, ob du happy wirst.
- Für Singles okay, für Box-Lagerung deutlich sinnvoller – dafür ist die Aufteilung gemacht.
- Geräusch hängt stark vom Raum ab: Wohnzimmer meist ok, Schlafzimmer erst testen.
- Typischer Fehlkauf: Blindflug ohne externes Hygrometer + ohne Packs.
- Klare Zonen (oben lose, unten Boxen) erleichtern Ordnung und reduziert Umräumen im Alltag.
- Glastür senkt die „Tür-auf-zu“-Neugier, was RH stabiler halten kann.
- Großes Volumen: Box-Lagerung ist realistischer als bei vielen 40–50-L-Schänken.
- Abnehmbares Zedernholzregal macht Reinigung/Umorganisation leichter.
- Mit 2-Wege-Packs lässt sich das System oft ruhiger fahren (weniger Nachregeln nötig).
- Aufstellung ist empfindlicher: Abstand zur Wand nötig, Umstellen/Neigung kann zum Problem werden.
- „Intelligente“ Feuchte-/Temperatursteuerung ist ohne externe Kontrolle schwer zu verifizieren (externes Hygrometer praktisch Pflicht).
- Herstellerangaben zur Kapazität (bis 400) sind stark formatabhängig; mit Toro/Churchill und Boxen wird’s anders als gedacht.
- Gold-/Vitrinen-Optik ist Geschmackssache und fällt im Wohnraum stark auf (für manche egal, für andere entscheidend).
- Wenige/keine Rezensionen: Langzeitqualität und Service sind schwer einzuschätzen.
Reader Decision Guide: So wählst du nach deinem Alltag
1) Du willst möglichst wenig Aufwand (“Ich will nicht ständig rumdoktern.”)
- Plane direkt externes Hygrometer + 2-Wege-Packs ein – das ist der echte Stresskiller.
- Achte auf Dichtung & Glastür-Logik: weniger Öffnen = weniger Chaos.
- Vermeide Geräte, bei denen “intelligent” draufsteht, aber du nichts verifizieren kannst.
2) Du bist Boxen-Fan (“Ich will Kisten stapeln, nicht Singles sortieren.”)
- Rechne Kapazität nicht in Litern, sondern in Boxen-Größen (Toro/Churchill frisst Platz).
- Such dir Geräte mit klaren Ebenen/Zonen (unten Boxen ist oft realistischer).
- Tipp: Wenn du beim Einräumen schon Tetris spielst, wird’s im Alltag nur schlimmer.
3) Du bist lärmempfindlich (Schlafzimmer / super ruhige Wohnung)
- Thermoelektrik ist oft leiser als Kompressor – aber nicht geräuschlos.
- Stellprobe machen: Gerät erstmal im Raum testen, bevor es “fest einzieht”.
- Faustregel: Was tagsüber “egal” ist, kann nachts plötzlich nerven.
4) Du wohnst in einer Region mit großen Temperatur-Schwankungen
- Priorisiere Temperaturstabilität + Umluft (sonst driftet es nach jedem Öffnen).
- Denk dran: Manche Geräte kühlen nur unter Umgebungstemperatur – im Winter hilft dir das wenig.
- Je wechselhafter der Raum, desto wichtiger ist eine gute Dichtung.
5) Du hast ein begrenztes Budget, willst aber nicht “falsch sparen”
- Spar nicht am Hygrometer – das ist der häufigste Fehlkauf.
- Lieber ein günstigeres Gerät + gutes Setup (Packs/Messung) als “mehr Features” ohne Kontrolle.
- Prüfe bei Lieferung direkt: Beulen/Transportschäden sind leider kein Einzelfall.
Why buy a thermoelectric humidor?
Thermoelektrische Humidore sind vor allem dann sinnvoll, wenn du im Alltag weniger Klima-Achterbahn willst – besonders bei wechselnden Raumtemperaturen. Sie nehmen dir einen Teil des “Raumklima-Problems” ab, weil sie Temperaturspitzen abfangen und (je nach Modell) die Luft im Innenraum besser verteilen. Das ist praktisch, wenn du nicht ständig nachjustieren willst oder wenn dein Wohnzimmer im Sommer deutlich wärmer wird.
Aber: Thermoelektrik heißt nicht automatisch “vollautomatisch”. Gerade beim Thema RH gilt oft: kühlen kann das Gerät – Feuchte managst du aktiv mit (Packs/Wasser, und vor allem mit externer Messung). Der häufigste Irrtum ist, zu glauben, dass ein eingebautes Display immer stimmt und die Feuchte “von allein” stabil bleibt. Wenn du also maximalen Komfort erwartest, solltest du realistisch planen: extern messen, puffern, kurz öffnen – dann kann so ein Gerät wirklich entspannt sein.
FAQ
Muss ich so ein Gerät “seasonen” wie einen klassischen Humidor?
Nicht in der gleichen Art wie reines Zedernholz, aber wir würden trotzdem eine Einlaufphase machen: auslüften, innen auswischen, dann erst befüllen. Viele Geräte haben anfangs Neugeruch, und den willst du nicht an Zigarren abgeben lassen.
Lohnt sich der Preis wirklich – oder reicht ein normaler Tischhumidor?
Wenn dein Raumklima stabil ist und du gern “klassisch” lagerst, reicht oft ein guter Tischhumidor. Thermoelektrik lohnt sich eher, wenn du Temperatur-Schwankungen hast oder weniger “Feuchte-Raten” willst – aber nur, wenn du extern misst und sinnvoll puffert.
Wie realistisch sind die Kapazitätsangaben (200–300 Zigarren usw.)?
Eher als grobe Marketing-Zahl. In der Praxis entscheiden vitola und Boxen: Singles/Bundles gehen deutlich besser, Originalkisten machen es schnell eng. Wenn du Boxen liebst, plane lieber konservativ und achte auf Zonen/Regale.
Ist so ein Humidor leise genug fürs Schlafzimmer?
Oft ja – aber nicht garantiert. Thermoelektrische Geräte haben meist ein leises Brummen/Lüftergeräusch, das tagsüber kaum stört, nachts aber auffallen kann. Unser Tipp: erst im Raum testen, bevor du ihn dauerhaft ins Schlafzimmer stellst.
Muss ich wirklich ein externes Hygrometer nutzen?
Unser klares “Ja, wenn du Stress vermeiden willst.” Eingebaute Hygrometer sind bei vielen Geräten nur Richtwerte. Ein externes Hygrometer (gern Bluetooth) zeigt dir auch Unterschiede zwischen Ebenen – und genau da entstehen sonst die typischen Fehlentscheidungen.
Warum fällt die RH beim Kühlen manchmal ab – und was mache ich dagegen?
Kühlung kann die Luft “trockener wirken lassen” (und je nach Gerät zieht es Feuchte runter). Wenn du das ignorierst, riskierst du zu trockene Zigarren. Lösung: 2-Wege-Packs als Puffer, Wasser/Setup sauber planen und die Werte ein paar Tage beobachten, statt sofort wild nachzudrehen.
